Süßwaren-Aktionen im LEH: Saisonale Steuerung 2026
Die Herausforderung im Januar: Neujahrsvorsätze treffen auf Impulseinkauf
Der Jahresauftakt stellt das Category Management im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und in Drogeriemärkten vor ein bekanntes Dilemma. Während Verbraucher zu Neujahr vermehrt zu gesundheitsbewussten Produkten greifen – verstärkt durch Initiativen wie den „Veganuary“ oder zuckerreduzierte Diäten –, bleibt die Kategorie Süßwaren ein wesentlicher Frequenz- und Rohertragsbringer. Zahlen aus dem LEH zeigen: Der Impulseinkauf macht bei Schokolade, Riegeln und Gebäck nach wie vor über 60 Prozent der Kaufentscheidungen aus.
Im Januar 2026 kommt es darauf an, Süßwaren-Aktionen präzise am Point of Sale (POS) zu platzieren und deutlich von der Abwertung verbliebener Weihnachts-Restbestände abzugrenzen. Eine unzureichend gepflegte Aktionsfläche führt im ersten Quartal schnell zu Umsatzeinbußen von 10 bis 15 Prozent auf Kategorie-Ebene.
Perfekte Umsetzung am Point of Sale: Display-Aufbau und FEFO-Prinzip
Die erfolgreiche Aussteuerung von Saisonaktionen erfordert eine reibungslose Logistik auf der Verkaufsfläche. Wenn Displays verspätet aufgebaut werden oder das Regallayout nicht den vereinbarten Planogrammen entspricht, verpuffen teure Werbekampagnen im Fernsehen oder in digitalen Medien.
Wichtige Faktoren für die Flächenumsetzung:
- Display-Standort: Platzierungen in der Vorkassenzone oder an hoch frequentierten Kopfflächen sichern den Spontankauf.
- FEFO-Prinzip (First Expired – First Out): Bei Saisonwechseln muss die MHD-Kontrolle lückenlos greifen. Ältere Chargen aus dem Ganzjahressortiment dürfen nicht hinter neuen Aktions-Displays in den Hintergrund geraten.
- Regalpflege: Beschädigte Umverpackungen oder unvollständige Displays reduzieren die Abverkaufsquote um bis zu 25 Prozent.
Hersteller, die auf verlässliche Außendienst-Strukturen setzen, sichern sich wertvolle Zeitvorteile. Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen im Rackjobbing, um Ihre Präsenz am POS durchgehend zu optimieren.
Kapazitäten sichern: Flexibler Field Service im Jahresauftakt
In den ersten Wochen des Jahres ist das Marktpersonal im LEH stark durch Inventuren, Regalumstellungen und die Abwicklung von Retouren gebunden. Die Betreuung von Aktionsdisplays rückt dabei häufig in den Hintergrund. Hier stößt die eigene Vertriebsmannschaft von Markenherstellern schnell an ihre Kapazitätsgrenzen.
CreativeShop übernimmt als spezialisierter Dienstleister in Norddeutschland die operative Flächenbetreuung. Durch gezieltes Merchandising stellen wir sicher, dass Ihre Displays fristgerecht aufgebaut, fortlaufend befüllt und nach dem FEFO-Prinzip kontrolliert werden.
Eine professionelle Nachbestückung verhindert Out-of-Stock-Situationen während der Aktionstage. Studien belegen, dass eine konstante Regalverfügbarkeit (On-Shelf-Availability) von über 98 Prozent den Aktionsumsatz spürbar steigert.
Checkliste: Süßwaren-Aktionen im Januar 2026 erfolgreich aussteuern
Damit Ihre Rabatt- und Promotion-Aktionen zum Jahresstart die gewünschte Rendite erzielen, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Vorlaufzeiten einhalten: Werbemittel und Displays müssen spätestens zwei Tage vor Aktionsbeginn auf der Fläche sein.
- Planogramm-Treue prüfen: Stimmt die Anordnung der SKUs auf dem Display mit der Absprache im Category Management überein?
- MHD-Kontrolle integrieren: Systematische Prüfung des First-Expiry-Dates verhindert Abschreibungen durch abgelaufene Ware.
- Abverkaufsdaten analysieren: Tägliche Bestandskontrollen verhindern Regalfehlmengen zur Peak-Time (Donnerstag bis Samstag).
Sollten Sie Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer POS-Strategie in Norddeutschland benötigen, können Sie Ihr Projekt bei CreativeShop direkt anfragen.
FAQ – Häufige Fragen zur Steuerung von Süßwaren-Aktionen
Wie verhindert man Warenschäden bei Saisonwechseln im LEH?
Durch konsequente Anwendung des FEFO-Prinzips und regelmäßige MHD-Kontrollen direkt am Regal. Ein externer Merchandising-Dienstleister prüft bei jedem Besuch die Mindesthaltbarkeitsdaten und ordnet die Ware nach Ablaufdatum an.
Warum ist der fristgerechte Display-Aufbau im Januar so entscheidend?
Da Konsumenten zu Jahresbeginn verstärkt auf gezielte Einkäufe achten, entscheidet der erste visuelle Impuls am Display über den Kauf. Verzögerungen beim Aufbau führen dazu, dass Aktionsware im Lager stehen bleibt und Umsatzchancen ungenutzt verstreichen.
Welchen Vorteil bietet externes Merchandising gegenüber eigenem Außendienst?
Externes Merchandising bietet hohe Flexibilität und flächendeckende Präsenz ohne fixe Personalkosten. Es entlastet den eigenen Vertrieb, der sich auf Verhandlungen und Key-Account-Betreuung konzentrieren kann.

