Bio-Produkte am POS: Erfolgreiche Platzierung im Herbst 2025
Der September markiert im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und in Drogeriemärkten den Übergang vom Sommer- zum Herbstsortiment. Neben dem Schulstart rücken das Thema Erntedank und die steigende Nachfrage nach regionalen Erzeugnissen in den Fokus der Konsumenten. Für Markenhersteller, Vertriebsleiter und Category Manager bietet diese Phase eine entscheidende Möglichkeit, den Rohertrag pro Quadratmeter Verkaufsfläche zu steigern. Regionale Bio-Produkte erzielen im September und Oktober erfahrungsgemäß 15 bis 22 Prozent höhere Abverkäufe, sofern die Warenpräsentation am Point of Sale (POS) präzise und fehlerfrei umgesetzt wird.
Der Sortimentswechsel im September: Fokus auf Erntedank und Saisonalität
Mit Beginn des Monats September verändern sich die Einkaufsmuster im Supermarkt. Verbraucher greifen verstärkt zu regionalen Apfelsorten, Kürbisprodukten, Wurzelgemüse sowie verarbeiteten Bio-Spezialitäten wie haltbaren Säften, Suppen, Eintöpfen und Brotaufstrichen.
Um diesen Nachfrageimpuls effizient zu nutzen, reicht eine einfache Einsteuerung in das Stammregal nicht aus. Erforderlich ist ein strukturierter Sortimentswechsel, der Saisonalität sichtbar macht. Folgende Faktoren sind dabei für den Erfolg im Einzelhandel maßgeblich:
- Platzierung in der Frequenzzone: Übergangsbereiche zwischen der Obst- und Gemüseabteilung und den Trockensortimenten eignen sich besonders für saisonale Aktionsdisplays.
- Klare Herkunftskennzeichnung: Konsumenten suchen bei Bio-Ware gezielt nach Nachweisen lokaler Erzeugung. Regalstopper, Stecker und Warenträger mit deutlichen Herkunftsangaben erhöhen die Konversionsrate am Regal.
- Planogramm-Treue: Saisonale Freigaben müssen am Stichtag exakt nach Vorgabe der Zentrale umgesetzt sein, um Fehllistungen und Regal-Lücken zu vermeiden.
Zweitplatzierungen und Display-Aufbau effizient steuern
Aktionsdisplays auf Chep- beziehungsweise Viertelpaletten bilden das Rückgrat der Erntedank-Promotionen im LEH. Gerade bei biologisch angebauten Lebensmitteln unterstützt eine visuell passende Warenpräsentation – etwa durch Naturholz-Optik oder nachhaltige Kartonagen – die Wahrnehmung der Produktqualität.
Der Erfolg einer Display-Aktion steht und fällt jedoch mit der Ausführungsqualität im Markt. Wenn Zweitplatzierungen verspätet aufgebaut werden oder unvollständig bestückt im Lager verbleiben, entstehen unmittelbare Umsatzverluste. Als erfahrener Partner für Merchandising und Ladenbau stellt CreativeShop sicher, dass Aktionsdisplays pünktlich zum Aktionsstart am vereinbarten Standort stehen, vollständig bestückt und nach Planogramm aufgebaut sind.
MHD-Kontrolle und FEFO-Prinzip bei regionalen Bio-Artikeln
Regionale Bio-Produkte weisen aufgrund des Verzichts auf künstliche Konservierungsstoffe oder aufgrund von handwerklichen Verarbeitungsverfahren häufig kürzere Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) auf als konventionelle Vergleichsartikel. Bei steigenden Abverkaufszahlen im Herbst erhöht sich das Risiko von Abschreibungen durch abgelaufene Ware, wenn die Regalpflege vernachlässigt wird.
Ein konsequentes Regalmanagement nach dem FEFO-Prinzip (First Expired, First Out) ist hierbei zwingend erforderlich. Ältere Chargen müssen systematisch nach vorne gerückt werden, während Neulieferungen im hinteren Regalbereich einsortiert werden.
Hersteller, die keine eigenen Außendienstkapazitäten für die regelmäßige Regalpflege in den Filialen stellen können, setzen auf externe Dienstleistungspartner. Nutzen Sie unsere Leistungen im Rackjobbing, um eine lückenlose Regalpflege, strukturierte MHD-Kontrollen und die rechtzeitige Nachbestellung bei Engpässen sicherzustellen. Dadurch lassen sich Abschreibungsquoten im Markt nachhaltig unter 1,5 Prozent halten.
Checkliste für den POS-Herbststart 2025
- Timing prüfen: Sind alle Aktionswaren und Displays bis spätestens Kalenderwoche 37 in den Zentrallagern verfügbar?
- Stellflächen sichern: Wurden die Zweitplatzierungsflächen in den Zielmärkten durch den Außendienst verbindlich vereinbart?
- Rotation überwachen: Werden die Mindesthaltbarkeitsdaten mindestens zwei- bis dreimal wöchentlich vor Ort geprüft?
- Regallücken vermeiden: Ist eine automatische oder manuelle Nachversorgung bei Abverkaufsspitzen rund um Erntedank sichergestellt?
Häufige Fragen zur POS-Platzierung im Herbst
Wann sollte der Sortimentswechsel auf Herbst- und Bio-Erntedank-Produkte erfolgen?
Der optimale Zeitpunkt liegt zwischen Anfang und Mitte September (KW 36 bis 37). Damit nutzen Sie sowohl die Vorfreude auf die Herbstsaison als auch die gezielten Einkäufe im Vorfeld von Erntedank Anfang Oktober.
Wie lässt sich die Abschreibungsquote bei Bio-Produkten mit kurzem MHD minimieren?
Durch die strikte Einhaltung des FEFO-Prinzips bei jeder Verräumung sowie durch regelmäßige Bestandskontrollen. Ein strukturiertes Rackjobbing stellt sicher, dass Altbestände rechtzeitig vorgezogen und Abverkäufe durch gezielte Preisnachlässe vor Ablauf des MHD gefördert werden.
Wie sichern Markenhersteller eine hohe Umsetzungsquote ihrer Displays im Handel?
Eine hohe Umsetzungsquote wird durch spezialisiertes Merchandising direkt in der Filiale erreicht. Das Team von CreativeShop übernimmt den termingerechten Display-Aufbau und die Regalpflege im norddeutschen LEH. Wenn Sie Unterstützung für Ihre POS-Aktionen benötigen, können Sie direkt anfragen.

