Zweitplatzierung im LEH: Abverkauf bei Neuprodukten steigern
Der Juni 2026 markiert im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sowie in Drogeriemärkten den Beginn der intensivsten Abverkaufsphase des Sommerhalbjahres. Neben etablierten Dauerbrennern wie Erfrischungsgetränken, Speiseeis oder Grillkohle drängen in dieser Zeit zahlreiche Neuprodukte in die Märkte. Ohne gezielte Verkaufsförderung am Point of Sale (POS) gehen neue Artikel im dicht besetzten Stammregal jedoch schnell unter. Studien belegen, dass über 70 Prozent der Kaufentscheidungen erst direkt am Regal oder Display getroffen werden. Eine strategisch positionierte Zweitplatzierung ist daher der entscheidende Hebel, um Erstkäufe zu generieren und Testkäufe in nachhaltige Abverkäufe zu verwandeln.
Die Sommer-Saison 2026: Hohe Frequenz optimal nutzen
Im Frühsommer steigt die Kundenfrequenz im Handel spürbar. Während der LEH in den Warengruppen Getränke und Eis Höchstumsätze verzeichnet, ziehen Drogerie- und Haushaltsprodukte parallel stark an. Produkte wie Insektenschutzmittel, Sonnenkosmetik, Erfrischungstücher oder saisonale Haushaltsreiniger stehen jetzt im Fokus der Konsumenten. Für Markenhersteller bedeutet dies: Die Kundschaft befindet sich im Kaufmodus, bewegt sich bei sommerlichen Temperaturen jedoch gezielter und schneller durch die Gänge.
Wer Neuheiten ausschließlich im Stammregal platziert, verschenkt wertvolles Potenzial. Die Visibilität ist dort durch bestehende Markenstrukturen begrenzt. Eine Zweitplatzierung im Aktionsbereich, in Kassennähe oder als Kopfplatzierung erhöht die Kontaktrate um ein Vielfaches. Wenn Neuprodukte aus dem Bereich Drogerie und Haushalt in direkter Sichtweite zu hochfrequentierten Sommer-Kategorien stehen, entsteht ein natürlicher Impulskauf.
Displays, Planogramm und FEFO: Wo Fehler Marge kosten
Der Erfolg einer Zweitplatzierung steht und fällt mit der Qualität der Umsetzung auf der Fläche. Ein Displaysockel, der beschädigt in den Markt geliefert wird, oder Lücken im Display reduzieren den Abverkauf um bis zu 40 Prozent. Folgende Faktoren müssen auf Filialebene konsequent gesteuert werden:
- Planogramm-Treue: Die Anordnung der Produkte muss exakt den Vorgaben des Category Managements entsprechen, um die maximale optische Wirkung und Markenwiedererkennung zu erzielen.
- MHD- und FEFO-Prinzip: Bei Produkten mit begrenzter Haltbarkeit ist die strikte Einhaltung von First Expired – First Out (FEFO) zwingend. Abgelaufene Ware schadet nicht nur dem Deckungsbeitrag, sondern nachhaltig der Markenreputation.
- Display-Pflege: Leere Trays, verstaubte Kartonagen oder fehlende Preisauszeichnungen führen direkt zu Kaufabbrüchen. Eine regelmäßige Nachbestückung und Aufbereitung ist Pflicht.
Ein Dienstleister wie CreativeShop übernimmt hierbei die operative Verantwortung vor Ort in Norddeutschland. Wir stellen sicher, dass Ihre Werbemittel und Displays normgerecht aufgebaut, bestückt und kontinuierlich kontrolliert werden.
Effizientes Rackjobbing als Erfolgsgarant
Vertriebsleiter stehen im Sommergeschäft vor der Herausforderung, dass der eigene Außendienst mit Jahresgesprächen und der Betreuung von Key Accounts ausgelastet ist. Die physische Arbeit im Markt auf Filialebene – das sogenannte Durchkämpfen der Fläche – bleibt dabei oft auf der Strecke.
Hier setzt professionelles Rackjobbing an. Externe Spezialisten übernehmen den fristgerechten Aufbau der Zweitplatzierungen, die Bestandsaufnahme sowie die laufende Regalsegmentierung. Über unsere Leistungen im Rackjobbing stellen wir sicher, dass Ihre Neuheiten pünktlich zum Aktionsstart vollbestückt auf der Fläche stehen und keine Out-of-Stock-Situationen entstehen.
Messbare Kennzahlen belegen den Effekt: Durch kontinuierliches Merchandising sinkt die Out-of-Stock-Quote bei Aktionsware von durchschnittlich 12 Prozent auf unter 2 Prozent. Gleichzeitig steigt die Durchverkaufsquote der Zweitplatzierungen um bis zu 25 Prozent, da Fehlplatzierungen unverzüglich korrigiert werden. CreativeShop unterstützt Hersteller dabei mit erfahrenen regionalen Teams, die die Gegebenheiten im norddeutschen LEH und Drogeriesektor genau kennen.
Checkliste für den erfolgreichen Launch im Juni
- Vorlaufzeiten einhalten: Displays mindestens zwei Wochen vor Aktionsstart an die Zentrallager liefern.
- Preisauszeichnung prüfen: Fehlt das Preisschild am Display, sinkt die Konversionsrate dramatisch.
- Nachversorgung sichern: Lagerbestände im Markt prüfen, um bei Nachfragewellen sofort nachzubestücken.
- Sichtkontrolle durchführen: Displays regelmäßig auf Beschädigungen und Vollständigkeit prüfen lassen.
Sichern Sie sich jetzt die optimale Präsenz Ihrer Produkte auf der Verkaufsfläche für den Sommer 2026. Sie können Ihr Projekt bei uns direkt anfragen.
FAQ: Zweitplatzierungen im LEH
Wie schnell kann eine Zweitplatzierung im Markt umgesetzt werden?
Bei vorgeplanten Sommeraktionen erfolgt die Umsetzung auf der Fläche in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Anlieferung der Displayware in den Filialen, sofern die Marktabsprachen vorliegen.
Warum ist die MHD-Kontrolle bei Zweitplatzierungen kritisch?
Zweitplatzierungen werden bei hoher Kundenfrequenz schnell abverkauft. Ohne konsequente FEFO-Kontrolle droht Ware im Display oder im Stammregal zu überaltern, wenn nachgefüllte Ware nicht korrekt einsortiert wird.
Welche Rolle spielt die Planogramm-Treue beim Abverkauf?
Eine planogrammtreue Bestückung sorgt für klare Markenführung und optimale Blickachsen. Abweichungen führen zu Verwirrung beim Verbraucher und senken die Spontankaufquote messbar.

