Saisonware Non-Food: Vom Wareneingang bis zur Präsentation
Im November 2024 verdichtet sich die Frequenz im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und in den Drogeriemärkten drastisch. Das Zusammentreffen von Black-Friday-Promotionen, Vorweihnachtsgeschäft und den Vorbereitungen für das Jahresendgeschäft stellt Logistik und Filialteams vor erhebliche Herausforderungen. Für Hersteller von Non-Food-Artikeln – wie Haushaltswaren, Dekorationsartikeln, Geschenkeditionen oder Kosmetik-Sets – entscheidet die Durchlaufzeit zwischen Rampe und Verkaufsfläche direkt über den Rohertrag.
Fehlen Saisonartikel in den kritischen Aktionswochen auf der Fläche oder stehen Sonderdisplays unbeachtet im Lager, drohen Umsatzverluste, die im verbleibenden Geschäftsjahr nicht mehr aufgeholt werden können.
1. Engpass Wareneingang: Die Schnittstelle zwischen Logistik und Filiale
In den Kalenderwochen 45 bis 48 steigt das Frachtaufkommen im Zentrallager und an den Filialrampen um geschätzt 35 bis 50 Prozent. Die Konsequenz im Markt: Paletten blockieren die Lagerflächen, Lagerpersonal ist gebunden und die Ware gelangt oft zeitverzögert ins Regal.
Um den Prozess vom Wareneingang zur Verkaufsfläche zu beschleunigen, sind klare Kennzeichnungen und vorgefertigte Display-Einheiten unerlässlich. Vorkonfektionierte Viertel- oder Halbpaletten-Displays sparen wertvolle Handgriffe vor Ort. Wichtig dabei ist die Kontrolle direkt bei der Warenannahme:
- Vollständigkeitsprüfung: Stimmt die gelieferte Stückzahl mit den Aktionsmengen überein?
- Unversehrtheit: Sind Aufsteller oder Transportverpackungen beschädigt?
- Vorsortierung: Werden die Aktionsmodule sofort der vorgesehenen Platzierungszone (z. B. Aktionsstraße) zugeordnet?
2. Umbau und Platzierung: Planogrammtreue unter Zeitdruck
Sobald die Ware die Verkaufsfläche erreicht, muss der Aufbau präzise nach Vorgabe erfolgen. Im dicht belegten Drogerie- und LEH-Umfeld verzeihen Category Manager keine Abweichungen von vereinbarten Platzierungskonzepten. Fehlt es den Filialteams an Zeit, bleiben komplexe Displays jedoch häufig unvollständig aufgebaut oder landen an umsatzschwachen Randplätzen.
Externe Serviceteams schließen diese Lücke. Als spezialisierter Dienstleister stellt CreativeShop sicher, dass Aufsteller regelkonform platziert, Preisauszeichnungen korrekt angebracht und Werbemittel (POS-Materialien) fristgerecht installiert werden.
Anforderungen an die POS-Präsentation im November:
- Blickfeld-Platzierung: Aktionsware für Black Friday und Weihnachten gehört in die Hauptgehzonen sowie in den Kassenbereich.
- Bestandsführung & Erstbefüllung: Vollständige Warenträger signalisieren Verfügbarkeit. Lücken führen schnell zu Kaufabbrüchen.
- Regalhygiene und MHD/FEFO: Bei kombinierten Sets (z. B. Kosmetik mit Haltbarkeitsdatum) gilt auch im Non-Food-Bereich das First-Expiring-First-Out-Prinzip (FEFO).
3. Nachbereitung und Restantenmanagement im Dezember
Nach dem Black-Friday-Peak und den Adventswochen folgt die Bereinigung der Flächen für das Silvester- und Neujahrsgeschäft. Nicht verkaufte Saisonware (Restanten) bindet wertvolle Kapazitäten und Kapital.
Ein strukturiertes Nachfassmanagement beinhaltet die zeitnahe Konsolidierung von Restbeständen, das Zusammenlegen von Rest-Displays sowie die Vorbereitung von Remissionen nach Herstellervorgabe. Durch kontinuierliche Pflege und Regalbetreuung lassen sich Überbestände frühzeitig erkennen und durch gezielte Zweitplatzierungen noch vor den Feiertagen abverkaufen. Informieren Sie sich über unsere Leistungen im Rackjobbing, um Ihre Präsenz am POS durchgehend abzusichern.
Sollten Sie kurzfristige Unterstützung für die anstehenden Aktionswochen benötigen, können Sie Ihr Anliegen direkt anfragen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie kurzfristig kann der Display-Aufbau für Black-Friday-Aktionen gebucht werden?
Vorlaufzeiten hängen von Region und Umfang ab. In der Regel empfiehlt sich eine Planung von 2 bis 4 Wochen vor Aktionsbeginn. Bei kapazitären Engpässen können über CreativeShop auch kurzfristige Einsätze für den Display-Aufbau im norddeutschen Raum koordiniert werden.
Wie wird die Planogrammtreue bei wechselnder Saisonware sichergestellt?
Serviceteams arbeiten mit digitalen Fotodokumentationen und klaren Vorgaben des Herstellers. Jeder Aufbau wird direkt nach der Umsetzung auf der Fläche überprüft und digital erfasst, um die Einhaltung der Vorgaben zu belegen.
Was passiert mit unverkaufter Non-Food-Saisonware nach den Aktionstagen?
Nicht verkaufte Ware wird entweder auf reduzierte Aktionsflächen umplatziert, in Stammregale integriert oder nach Absprache mit dem Hersteller für den Rücktransport (Remission) verpackt und logistisch erfasst.

