Plant-Based Sortimente im LEH: Regalpflege im Sommer
Der Sommer 2024 bringt für den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Drogeriemärkte eine klare Verschiebung in den Präferenzen der Verbraucher mit sich. Besonders im Juni steigen die Absatzzahlen für pflanzliche Alternativen drastisch an. Ob veganes Speiseeis auf Haferbasis, gekühlte Pflanzendrinks für Cold-Brew-Kaffees oder Plant-Based Grillartikel: Die Nachfrage erreicht ihren jahreszeitlichen Höhepunkt. Damit diese Umsatzpotenziale voll ausgeschöpft werden, reicht ein reines Vorhandensein der Ware im Markt nicht aus. Die Qualität der Regalpflege und die optische Präsentation entscheiden direkt am Point of Sale (POS) über Kauf oder Nicht-Kauf.
Der Sommer-Peak: Hohe Umschlaggeschwindigkeit erfordert striktes FEFO
Im Segment der gekühlten und gefrorenen Plant-Based-Produkte sind die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) oft kürzer als bei konventionellen Vergleichsprodukten. Gekühlte Alternativen auf Soja-, Mandel- oder Kokosbasis reagieren zudem empfindlich auf Unterbrechungen der Kühlkette.
Bei hohen Sommertemperaturen steigt die Frequenz in den Kühl- und Tiefkühlabteilungen. Wenn Ware nicht konsequent nach dem Prinzip „First Expired – First Out“ (FEFO) einsortiert wird, drohen zwei gravierende Probleme:
- Abschreibungen durch abgelaufene Ware: Ältere Chargen verbleiben hinten im Regal, während Kunden greifen, was vorne steht.
- Out-of-Stock-Situationen: Schnelldreher wie pflanzliche Eiscreme sind in Hitzephasen innerhalb weniger Stunden ausverkauft, wenn Nachbestellungen und Regalauffüllung nicht synchronisiert sind.
Eine tägliche Sicht- und MHD-Kontrolle ist in dieser Saison Pflicht. Fehlplatzierungen oder unvollständige Sortimente führen bei der Zielgruppe der Flexitarier und Veganer schnell zum Wechsel der Einkaufsstätte. Ein strukturiertes Vorgehen, wie es CreativeShop in Norddeutschland bei der Regalbetreuung umsetzt, stellt sicher, dass die Ware lückenlos und mit korrekter Rotation im Regal steht.
Kundenwahrnehmung sichern: Sauberkeit und Lesbarkeit am POS
Pflanzliche Alternativen gehören weiterhin zu den erklärungsbedürftigen und preisintensiveren Segmenten im LEH. Die Kaufentscheidung am Regal dauert im Schnitt 3 bis 6 Sekunden. In diesem Zeitfenster muss der POS Transparenz und Ordnung ausstrahlen.
Fehlende Preisauszeichnungen, beschädigte Umverpackungen oder unübersichtliche Platzierungen reduzieren die Konversionsrate nachweislich. Folgende Kriterien sind für eine positive Kundenwahrnehmung entscheidend:
- Klare Segmentierung: Pflanzliche Grillartikel müssen eindeutig von Fleischprodukten getrennt oder klar als Alternative gekennzeichnet sein, um Fehlkäufe und Unmut zu vermeiden.
- Saubere Truhen und Regale: Kondenswasser oder Eisbildung in Tiefkühltruhen bei pflanzlichem Speiseeis mindert die gefühlte Produktqualität.
- Lesbare Nährwert- und Allergenangaben: Facings müssen so ausgerichtet sein, dass Inhaltsstoffe ohne Umräumen der Ware erkennbar sind.
Zweitplatzierungen und Displays im Sommergeschäft optimal nutzen
Neben dem Hauptregal entscheidet im Juni der gezielte Einsatz von Aktionsdisplays über den Umsatzerfolg. Pflanzliche Drinks eignen sich hervorragend für Impulseinkäufe in der Nähe von Kaffeeautomaten oder Aktionsflächen für Picknick- und Sommerbedarf.
Der Aufbau und die laufende Bestückung dieser Displays stellen das Marktpersonal vor Ort jedoch häufig vor kapazitäre Grenzen. Wenn Aufsteller unvollständig oder beschädigt auf der Fläche stehen, verpufft die Werbewirkung der Hersteller. Um den Abverkauf im Sommergeschäft zu sichern, können Sie unsere Leistungen im Rackjobbing nutzen, um Spontankäufe zu steigern und Ihre Außendienstteams zu entlasten.
Ein korrekt umgesetztes Planogramm garantiert, dass vereinbarte Platzierungen exakt so realisiert werden, wie sie mit dem Kategorie-Management vereinbart wurden. Dazu gehört auch das rechtzeitige Nachbestücken bei Abverkaufsspitzen an heißen Wochenenden.
Fazit: Regalpflege als Hebel für den Sommererfolg
Das Sommergeschäft 2024 bietet Herstellern von Plant-Based-Produkten erhebliche Wachstumschancen. Die Voraussetzung dafür ist eine lückenlose Ausführung auf der Fläche. Durch konsequente FEFO-Kontrolle, optisch einwandfreie Regale und voll bestückte Aktionsdisplays wird die Wahrnehmung der Marke gestärkt und die Warenschuld minimiert.
Möchten Sie Ihre Präsenz im LEH diesen Sommer stärken und Engpässe vermeiden? Sie können Ihr Projekt bei CreativeShop direkt anfragen.
FAQ: Häufige Fragen zur Regalpflege von Plant-Based Sortimenten
Warum ist das FEFO-Prinzip bei pflanzlichen Alternativen besonders kritisch?
Pflanzliche Frischeprodukte weisen oft kürzere Restlaufzeiten auf als konventionelle Milch- oder Fleischprodukte. Ohne strikte Kontrolle nach Ablaufdatum steigt das Risiko von Verderb und teuren Abschreibungen im Markt deutlich an.
Wie wird die Einhaltung von Planogrammen bei Aktionsdisplays sichergestellt?
Durch regelmäßige Audits und visuelle Kontrollen vor Ort wird überprüft, ob Aufsteller korrekt positioniert, vollständig bestückt und gemäß den Vorgaben des Markenherstellers ausgezeichnet sind.
Welche Rolle spielt Rackjobbing im Sommergeschäft für Food-Marken?
In Peak-Phasen entlastet externes Fachpersonal das Marktpersonal. Es übernimmt das Auffüllen der Regale, die MHD-Prüfung und den Displayaufbau, sodass Lücken im Sortiment an umsatzstarken Tagen vermieden werden.

