Drogerie-Neuheiten: Haut- & Haarpflege im LEH
Saisonaler Fokus im August: Spätsommer und Back-to-School
Der August ist für Drogeriewaren im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) eine Schlüsselphase. Der Übergang vom Hochsommer zum Schulstart erfordert eine gezielte Regal- und Displaysteuerung. Auf der einen Seite fragen Konsumenten After-Sun-Pflege, UV-Reparatur-Shampoos und feuchtigkeitsspendende Serums nach. Auf der anderen Seite wächst die Nachfrage nach Teenie-Hautpflege, Antipickel-Produkten und kompakten Reisegrößen für die Schul- oder Sporttasche.
Konsumenten entscheiden am Regal innerhalb von drei bis fünf Sekunden. Fehlen Neuheiten oder sind Zweitplatzierungen unvollständig bestückt, weichen Kunden rasch auf Konkurrenzprodukte aus.
Die wichtigsten Produktkategorien und PoS-Anforderungen
Im August 2024 stehen zwei Sortimentsbereiche im Fokus der Verbraucher:
- After-Sun & Hair-Repair: Produkte mit Aloe Vera, Panthenol und Keratin verzeichnen im Spätsommer einen Nachfrageanstieg von bis zu 25 % gegenüber dem Jahresdurchschnitt.
- Back-to-School Skincare: Transparente Unreinheiten-Pads, leichte Mattierungs-Fluids und feste Duschpflegen sprechen gezielt die junge Zielgruppe an.
Damit diese Markenartikel ihre volle Abverkaufswirkung entfalten, reicht eine Anlieferung der Ware an das Zentrallager nicht aus. Auf der Fläche entscheiden Planogrammtreue und eine lückenlose Regalpflege über den Erfolg.
Praktische Empfehlungen für den Point of Sale
Ein erfolgreicher Abverkauf erfordert ein abgestimmtes Zusammenspiel aus Logistik, Merchandising und MHD-Management.
1. Zweitplatzierungen und Aktionsdisplays sichern
Aktionsdisplays zum Thema „Back-to-School“ oder „Sommer-Spätlese“ müssen spätestens in der ersten Augustwoche auf der Hochfrequenzfläche platziert sein. Häufig bleiben gelieferte Displays im Lager stehen oder werden fehlerhaft aufgebaut. Eine professionelle Flächenbetreuung stellt sicher, dass Topper, Preisauszeichnungen und Warenträger exakt den Vorgaben des Markenherstellers entsprechen.
2. FEFO-Prinzip und MHD-Kontrolle bei Saisonware
Saisonal begrenzte Neuheiten tragen ein klares Haltbarkeitsrisiko. Wenn Spätsommer-Angebote im September noch ungeordnet im Regal stehen, drohen Abschreibungen. Hier greift das FEFO-Prinzip („First Expired, First Out“). Dienstleister wie CreativeShop übernehmen die systematische Kontrolle der Mindesthaltbarkeitsdaten direkt am Regal und schichten Altbestände gezielt nach vorne oder steuern rechtzeitige Retouren.
3. Planogramm-Compliance bei Regalumstellungen
Saisonale Sortimentswechsel führen oft zu Verwirrung im Regal. Wenn Regallayouts im LEH umgestellt werden, müssen die Fachböden innerhalb von 48 Stunden angepasst werden. Über unsere Leistungen im Rackjobbing stellen wir sicher, dass Neuheiten fristgerecht eingeräumt, Fehlartikel nachbestellt und Lücken vermieden werden.
Effiziente PoS-Betreuung im norddeutschen LEH
Für Category Manager und Vertriebsleiter ist die Steuerung eigener Außendienstmitarbeiter bei hoher Filialdichte oft unrentabel. Externe Partner bieten flexible Kapazitäten, um Spitzen während saisonaler Promotions abzufangen.
Als erfahrener Partner für Norddeutschland übernimmt CreativeShop den Display-Aufbau, das Buchen von Erstbestellungen sowie die fortlaufende Regalpflege in Märkten von Edeka, Rewe, Kaufland und Drogeriemärkten. Dadurch verringern Sie Out-of-Stock-Quoten nachhaltig um durchschnittlich 8 bis 12 %.
Sie möchten Ihre Neuheiten für den Spätsommer und die Herbstsaison optimal auf der Fläche präsentieren? Jetzt direkt anfragen und individuelle Unterstützung für Ihre Märkte vereinbaren.
FAQ
Warum ist die Regalpflege bei Drogerie-Neuheiten im LEH besonders kritisch?
Drogerieartikel im LEH konkurrieren stark mit dem Fachhandel. Wenn Neuheiten nicht zum Stichtag im Regal stehen oder Fächer leer bleiben, geht der Erstkauf-Effekt verloren.
Wie schützt das FEFO-Prinzip vor Abschreibungen bei Saisonartikeln?
Durch das Einsortieren neuer Chargen hinter älteren Beständen wird der Abverkauf älterer Produkte priorisiert. Das reduziert Restbestände nach Ablauf der Sommer-Promotion.
Welche Vorteile bietet externes Rackjobbing gegenüber eigenem Außendienst?
Externes Rackjobbing deckt Filialen flexibel und flächendeckend ab. Hersteller zahlen nur die effektiv genutzte Arbeitszeit auf der Fläche, ohne Fixkosten für eigene Außendienstflotten.

